Simbabwe
Die Fläche von Simbabwe beträgt 390580 km². Das bedeutet, dass bei 12,7 Millionen Einwohnern, 29 Einwohner/km² leben. Die Hauptstadt von Simbabwe heißt Harare. Als Staatsform ist Simbabwe eine Präsidialrepublik. In 8 Provinzen gliedert sich das Verwaltungsgebiet von Simbabwe.Gesprochen wird in Simbabwe vorwiegend Englisch, aber auch Bantu-Sprachen. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 1900 US$ pro Einwohner. Die Währung von Simbabwe heißt Zimbabwe-Dollar (1 Zimbabwe-Dollar = 100 Cents).
Naturlandschaft in Simbabwe
Der größte Teil Simbabwes besteht aus einem Hochland, das zu Umrandung des Kalaharibeckens gehört und am östlichen Rand mit den Inyanga-Bergen auf Höhen von bis zu 2592 m ansteigt. Eine wellige Ebene mit Inselbergen und Savannenvegetation bildet das Binnenhochland von Simbabwe.
Klima in Simbabwe
Das Klima von Simbabwe ist von der Lage im Tropengürtel geprägt. Die Trockenzeit herrscht von Mai bis Oktober. In der Hauptstadt Harare liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 14 und 21 Grad.
Bevölkerung in Simbabwe
Zu 98 % besteht die Bevölkerung von Simbabwe aus Bantu-Stämmen, unter denen die Shona mit 77 % und die Ndebele mit 17 % die größten Gruppen bilden. Synkretischen Glaubensrichtungen gehört die Hälfte der Bevölkerung von Simbabwe an, 25 % sind Christen und 25 % Anhänger einheimischer Religionen.
Geschichte und Politik in Simbabwe
Aus dem langen Konflikt um die britische Kolonie Rhodesien ging Simbabwe als unabhängiger Staat erst 1980 hervor. Britisches Protektorat war das Land seit 1891 und wurde 1923 in eine autonome Kolonie umgewandelt. Mit deutlicher Begünstigung der Europäer wurde Simbabwe 1930/31 in ein europäisches und ein afrikanisches Gebiet aufgeteilt. 1980 wurde das Land unabhängig. Zum Staatspräsidenten wurde Robert Mugabe mit exekutiven Befugnissen gewählt. Die ständigen Unruhen in Simbabwe führte zur Wirtschaftskrise und belasteten die Beziehungen zum Ausland.
Wirtschaft und Tourismus in Simbabwe
Simbabwe gehörte mit der exportorientierten Landwirtschaft, den Bodenschätzen (Gold, Kupfer, Nickel, Kohle) und der diversifizierten Industrie einmal zu den wohlhabendsten Ländern Afrikas. Das Land befindet sich jedoch heute in einer schweren Krise. Seit 1998 schrumpfte die Wirtschaft von Simbabwe um ein Drittel. Das Bruttoinlandsprodukt von Simbabwe betrug 2005 7 Milliarden US-Dollar, wovon 18 % auf die Landwirtschaft, 23 % auf die Industrie und 59 % auf den Dienstleistungssektor entfielen.
Die Victoriafälle an der Grenze von Sambia und die Ruinenstadt Simbabwe aus dem 14. Jahrhundert sind die Hauptattraktionen des Fremdenverkehrs.
Verkehr in Simbabwe
Das Land ist durch das Schienen- und Straßennetz gut erschlossen. Das Inlandsflugnetz von Simbabwe ist ebenfalls gut ausgebaut. Zur Hauptstadt Harare bestehen internationale Flugverbindungen.