Philippinen

Die Fläche von den Philippinen beträgt 300000 km². Das bedeutet, dass bei 87,8 Millionen Einwohnern, 282 Einwohner/km² leben. Die Hauptstadt der Philippinen ist Manila. Als Staatsform sind die Philippinen eine Präsidialrepublik. In 13 Regionen und 73 Provinzen gliedert sich das Verwaltungsgebiet der Philippinen. Gesprochen wird auf den Philippinen vorwiegend Filipino, aber auch Spanisch und Englisch. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 5100 US$ pro Einwohner. Die Währung der Philippinen heißt Philipp. Peso (1 Philipp. Peso = 100 Centavos).

Naturlandschaft auf den Philippinen

Die Philippinen bildet der nordöstliche Teil des Malaiischen Archipels. Etwa 7100 Inseln gehören dazu. Häufig werden die gebirgigen Inseln von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Vom tropischem Regenwald sind etwa 50 % der Landesfläche der Philippinen bedeckt.

Klima auf den Philippinen

Auf den Philippinen herrscht ein tropisch-feuchtes Klima. Zwischen 25 und 28 Grad liegen die durchschnittlichen Temperaturen das ganze Jahr über.

Bevölkerung auf den Philippinen

Die Bevölkerung der Philippinen besteht aus 40 % jungmalaiischen Filipinos, 30 % Indonesiern und Polynesiern, 10 % Chinesen und 5 % Indern. Christen sind die Filipinos zu 92 % und zu 5 % Muslime. Kleinere religiöse Gruppen bilden die Buddhisten und Anhänger von Naturreligionen.

Geschichte und Politik auf den Philippinen

Etwa um 1000 nach Christus lassen sich Handelsbeziehungen zwischen den Philippinen und China und Indien nachweisen. Nach der Ankunft des portugiesischen Seefahrers Magellan im Jahr 1521 wurde der Islam verbreitet. Fast die gesamte Bevölkerung trat, nach der spanischen Kolonialherrschaft mit Ende des 16. Jahrhunderts, zum christlichen Glauben über. Zu Unabhängigkeitsbestrebungen der Philippinen führte die Öffnung des Handels ab 1830 und der wirtschaftliche Aufschwung. Das „Commonwealth der Philippinen“ wurde im Jahr 1935 gegründet, das die Unabhängigkeit vorbereiten sollte, die aber erst nach der Befreiung von der japanischen Herrschaft 1941 bis 1945 gelang. Die Republik wurde 1946 ausgerufen, wobei sich die USA umfangreiche Vorrechte auf die Errichtung von Militärstützpunkten sicherten. Der Rücktritt des Staatspräsidenten Ferdinand E. Marcos wurde von der Bevölkerung im Jahr 1986 erzwungen, nachdem durch eine dreißig Jahre dauernde Diktatur das gesamte Land ruiniert war.

Wirtschaft und Tourismus auf den Philippinen

Das Bruttoinlandsprodukt der Philippinen betrug 2005 105 Milliarden US-Dollar, wovon 15 % auf die Landwirtschaft, 32 % auf die Industrie und 53 % auf den Dienstleistungssektor entfielen. Das wichtigste Hauptexportgut ist die Elektronik. Von Telekommunikation und wachsenden Tourismus lebt der Dienstleistungssektor der Philippinen.
Die Hauptstadt des spanisch geprägten Landes bildet das touristische Zentrum mit sehenswerten Kolonialbauten. Die Reisterrassen von Banaue, einer der vielen landschaftlichen Schönheiten des Landes findet man im Norden Luzons. Auf Cebu, Mactan, Bohol, Boraca und Negros findet man beliebte Ferienparks, Freizeitanlagen und Strände.

Verkehr auf den Philippinen

Das Inlandsflugnetz mit über 300 Flugplätzen und die Fährverbindungen bilden die Hauptverkehrswege der Philippinen. Es gibt im Land neun internationale Flughäfen. Nur auf Luzon verkehrt eine Eisenbahn. Das Straßennetz mit einer Länge von 200000 km, ist kaum befestigt.


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