Bahamas
Die Fläche der Bahamas beträgt 13939 km². Das bedeutet, dass bei 302000 Einwohnern, 21 Einwohner/km² leben. Die Hauptstadt der Bahamas heißt Nassau. Als Staatsform sind die Bahamas eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth. In 18 Distrikte gliedert sich das Verwaltungsgebiet der Bahamas. Gesprochen wird auf den Bahamas vorwiegend Englisch. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 18800 US$ pro Einwohner. Die Währung der Bahamas heißt Bahama-Dollar (1 Bahama-Dollar = 100 Cents).
Naturlandschaft in Bahamas
Aus 30 größeren, 700 kleinen bis winzigen Eilanden und etwa 2000 Riffen, die sich über eine Entfernung von 1200 km erstrecken, besteht das Inselreich der Bahamas. Zumeist haben die flachen Inseln weite Sandstrände und sind größtenteils verkarstet. Nennenswerte Flüsse und größere Erhebungen gibt es auf den Bahamas nicht.
Klima in Bahamas
Auf den Bahamas herrscht ein subtropisch-maritimes Klima. Der Golfstrom sorgt für ganzjährig angenehme Temperaturen von 22 bis 28 Grad. Die Niederschlagsmenge im Nordwesten liegt bei 1200 mm, im Südosten bei 1000 mm. Oft werden die Inseln der Bahamas in der zweiten Jahreshälfte von Wirbelstürmen heimgesucht. Auf den nordwestlichen Inseln finden sich Savannen, Waldgebiete, Salzwiesen und Mangroven an den Buchten.
Bevölkerung in Bahamas
Die Bevölkerung der Bahamas besteht zu 72 % aus Schwarzen, zu 14 % aus Mulatten und zu 12 % aus Weißen. Zu diversen protestantischen Glaubensgemeinschaften bekennt sich die Mehrheit der Bevölkerung der Bahamas, 16 % gehören dem katholischen Glauben an. Weitere Minderheiten bilden Muslime, Juden und Anhänger von Naturreligionen. Bei 66 Jahren liegt die durchschnittliche Lebenserwartung. 5 % beträgt die Analphabetenrate auf den Bahamas. In den Städten leben 90 % der Bewohner der Bahamas.
Geschichte und Politik in Bahamas
Kolumbus betrat 1492 erstmals amerikanischen Boden. Nahezu die gesamte Bevölkerung verschleppten die Spanier als Sklaven auf die Nachbarinseln und erst 1648 ließen sich hier englische Siedler nieder, die jedoch permanenten Überfällen von Piraten ausgesetzt waren. Diese endeten erst als die Inseln der Bahamas zur britischen Kolonie und einem britischen Flottenstützpunkt ausgebaut wurden. Die Kronkolonie wurde 1973 unabhängig. Alle fünf Jahre werden Senat und Abgeordnetenhaus neu gewählt. Ab dem 18. Lebensjahr erhalten die Bürger der Bahamas das Wahlrecht.
Wirtschaft und Tourismus in Bahamas
Das Bruttoinlandsprodukt der Bahamas betrug 2005 5,7 Milliarden US-Dollar, wovon 3 % auf die Landwirtschaft, 7 % auf die Industrie und 90 % auf den Dienstleistungssektor entfielen. Aus dem Tourismus stammen etwa zwei Drittel der Wirtschaftsleistung und unterliegen daher der Stimmung der vor allem US-amerikanischen Verbraucher. Das Bankwesen ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig der Bahamas. Auf den Bahamas haben fast 300 internationale Finanzinstitute ihren Sitz.
An die Traumstrände der Bahamas werden vor allem US-Amerikaner gelockt. Im Jahre 2001 gaben 4,2 Millionen Urlauber auf den Bahamas 1,75 Milliarden US-Dollar aus.
Verkehr in Bahamas
Über ein Straßennetz von 4100 km Länge werden die 22 bewohnten Inseln der Bahamas miteinander verbunden. Weiters gibt es zwischen den Inseln einen regelmäßigen Flugverkehr. Internationale Flug- und Seehäfen findet man in Nassau und Freeport.